Gustav-Heinemann-Schule

Selbstständige Schule

Oberstufengymnasium des Kreises Groß-Gerau

MINT

Olov

Teilnahmebedingungen

WER IST GAPP?

Das German American Partnership Program (GAPP) hat sich zum Ziel und Inhalt gemacht, den Austausch zwischen Deutschland und den USA, hier insbesondere die Länderpartnerschaft zwischen Wisconsin und Hessen, kulturell und mit geringen finanziellen Zuschüssen zu fördern. Jungen Menschen soll ermöglicht werden, neue Welten kennen zu lernen, sich im Ausland zu testen, in neuer Umgebung zu bewähren, Freunde zu gewinnen, ihren Horizont zu erweitern. Dies haben sich auch GHS und MHS zum Ziel gemacht und planen seither mit Hilfe von GAPP den Austausch.

WER IST UNSER AUSTAUSCHPARTNER?

Alle zwei Jahre geht es von Rüsselsheim aus an die Memorial High School (MHS) nach Eau Claire, einer mittelständische Stadt im Nordosten der USA, gelegen im Bundesstaat Wisconsin. Eau Claire liegt ca. sechs Stunden westlich von Chicago, zweieinhalb Stunden östlich von Minneapolis und ist größtenteils im 19. Jh. durch deutsche und skandinavische Auswanderer besiedelt worden. Die Landschaft ähnelt unserer Region Rhein-Main, ist allerdings sehr viel weitläufiger, als wir es gewohnt sind. Es gibt viel Holz, viele Kühe, viel Käse, weswegen Wisconsin auch als Dairy Land in den USA bekannt ist. Die deutsche Sprache hat in Wisconsin zwar Tradition, wird aber in der Schule nicht immer ganz so oft angewählt, wie wir es uns gelegentlich für den Austausch wünschen. Die MHS ist eine von zwei ortsansässigen High Schools in Eau Claire und mit ca. 1700 SchülerInnen eine weitaus größere Schule als die GHS. Sport sowie soziales und musikalisches Engagement werden sehr groß an der MHS geschrieben. Turniere, Wettkämpfe und Football Games finden ebenso im laufenden Schuljahr statt wie Konzerte oder Musical—Aufführungen. Unsere SchülerInnen haben sich immer wieder überrascht und begeistert gezeigt, durch wie viel School Spirit sich die „Old Abes“, so der traditionelle Spitzname der MHS, auszeichnen.

WER BEWIRBT SICH?
 
Der Austausch erfolgt auf Grund des recht großen organisatorischen Aufwandes alle zwei Jahre, davon gilt ein Jahr der Vorbereitung und Planung durch die betreuenden Lehrkräfte, z.T. auch durch die SchülerInnen. Grundsätzlich richtet sich der Austausch im Bewerbungsjahr an SchülerInnen der jeweiligen E1-Phase, weil für diesen Jahrgang im Durchführungsjahr (wenn die SchülerInnen dann also in der Q1-Phase sein werden) am wenigsten Einschränkungen für das Landesabitur zu erwarten sind. Bewerben können sich alle SchülerInnen, die engagiert und motiviert genug sind, unsere Schule im Ausland zu vertreten, die die Partnerschule der GHS kennen lernen und zwei Wochen lang dort am Unterricht teilnehmen wollen und die bereit sind, eine neue Familie kennen zu lernen und bei ihr zu wohnen. Umgekehrt erwarten wir, dass sich die BewerberInnen bereit erklären, ihre/n Austauschpartner/in beim im Sommer des kommenden Jahres stattfindenden Rückbesuch in ihrer Familie aufzunehmen und unsere Region Rüsselsheim, Rhein-Main-Gebiet vorzustellen.
 
WER WIRD AUSGEWÄHLT?
 
In diesem Jahr stehen Plätze für 10 SchülerInnen zur Verfügung, was jedoch abhängig von den Anmeldungen auf Seiten der Memorial High School in Eau Claire ist. Bei einer über 10 liegenden Anmeldungszahl muss ausgewählt werden. Kriterium (nach Rücksprache mit Klassenlehrern und Fachlehrern) dafür ist prinzipiell eine hohe Motivation des/r SchülerIn, die GHS im Ausland zu vertreten und sich engagiert in den Austausch einzubringen. Dabei legen wir besonderen Wert auf Aufgeschlossenheit, Sozialkompetenzen, Lernbereitschaft und Verlässlichkeit. Neben diesen Kriterien ist eine finanzielle Eigenbeteiligung von rund 1700,-€ ohne Gewähr zu leisten, die grundsätzlich die Kosten des Austauschs und des Rückbesuchs beinhaltet.
 
WAS PASSIERT VOR ORT?
 
Von den SchülerInnen wird erwartet, dass sie im Sinne des GAPP den Unterricht vor Ort täglich gemeinsam mit ihren AustauschpartnerInnen besuchen und vor Ort im Rahmen einiger Unterrichtsstunden kleine presentations leisten, in denen sie ihre Heimat und kulturelle Besonderheiten der Rhein-Main-Region vorstellen. Natürlich erkunden sie auch gemeinsam mit der Austauschgruppe die nähere und weitere Umgebung. Dazu gehören wechselnde Besonderheiten wie beispielsweise eine Tagesreise in die Hauptstadt Wisconsins, Madison, die Besichtigung einer Adleraufzuchtstation in Wabasha nahe dem Mississippi oder der Besuch des örtlichen Gerichts, um einen Eindruck von dem amerikanische Rechtssystem zu gewinnen. Erfahrungsgemäß unternehmen auch die Austauschfamilien viel mit den SchülerInnen an den Wochenenden und gewähren ihnen so einen Einblick in den berühmten American Way of Life. Ein Highlight des USA-Austauschs ist sicherlich, dass neben der Teilnahme am Unterricht immer ein Zeitraum von ca. fünf Tagen zur Verfügung steht, die USA über Wisconsin hinaus kennen zu lernen. Dazu gehörten bisher Reisen in amerikanische Großstädte, wie z.B. Boston, New York oder Washington D.C., aber auch Touren die Westküste entlang von San Francisco bis L.A., durch den Süden Floridas bis in die Keys hinein oder weit im Norden zur kanadischen Grenze zu den Niagara-Fällen. Die SchülerInnen bringen sich insofern in die Vorbereitung des jeweiligen Ziels ein, als dass sie die kulturellen Sehenswürdigkeiten vor Ort präsentieren und unter Anleitung kleine Touren durch Städte oder Orte organisieren.
 
WANN FINDET DER AUSTAUSCH STATT?
 
Der Austausch findet alle zwei Jahre statt. Die deutsche Seite beginnt dabei mit dem Besuch, üblicherweise in den zwei Wochen vor den jeweiligen Herbstferien und in der ersten Herbstferienwoche. D.h. ein Teil des Austausches (die letzte Woche) findet IMMER in den Ferien statt. Dieser Zeitraum ist aus schulorganisatorischen und austauschbedingten Gründen nicht verhandelbar. Der Gegenbesuch findet üblicherweise im darauf folgenden Frühsommer in den Wochen vor den jeweiligen Sommerferien statt. Auch dieser Zeitraum von ca. drei Wochen ist nicht verhandelbar für die teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen und hängt immer auch von den Buchungsmöglichkeiten der Memorial High School ab, sodass gegebenenfalls auch die ersten Tage der Sommerferien betroffen sein können.
 
WER BETREUT UND BEGELEITET DIE SCHÜLER/INNEN?
 
Zur Zeit ist der übernimmt Herr Jung, Fachbereichsleitung I, die Aufgabe als Betreuer des Austauschs und GAPP-Koordinator. Auf Seiten der Memorial High School hat Frau Patton als GAPP-Koordinatorin die Leitung des Austauschs inne.
 

Tausch dich aus!

2019 feiert der Austausch 25-jähriges Jubiläum.

Hier finden sich
• das erste Informationsschreiben
• der Bewerbungsbogen
• das Formular zur verbindlichen Anmeldung
• weitere Informationen zum Austausch und den Teilnahmebedingungen
• der Blog des letzten USA-Austausches 

Bitte vormerken:
Die Vorstellung des USA-Austausches in der Aula findet am 07. Dezember in der Tutorenstunde statt.

Bewerbungen müssen den ausgefüllten Bewerbungsbogen und das verbindliche Anmeldeformular umfassen, um berücksichtigt zu werden. Die Bewerbungen sind im Sekretariat abzugeben. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Januar 2019.

Die Zusagen zur Teilnahme am Austausch erfolgt dann zeitnah. Bitte beachten, dass erst nach dieser Zusage der/die SchülerIn am Austausch 2019/20 teilnimmt.

Für Fragen stehe ich gern persönlich zur Verfügung oder per Mail unter o.jung(at)g-h-s.de. 

Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen und eine spannende Zeit in den USA.

Oliver Jung
GAPP-Koordinator
Fachbereichsleitung 1

Austausch 2018: mit unseren Gästen aus Eau Claire in Rüdesheim

USA-Austausch 2015 - 2016

Austausch 2015/2016

Im Oktober war es wieder soweit!
16 Schülerinnen und Schüler der GHS besuchten für drei Wochen unsere Partnerschule in Eau Claire, Wisconsin.

Hier geht es zu Anna Schrimpfs Reiseeindrücken.

Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler der Memorial High School im Juni 2016.

Anna und ihre Austauschpartnerin Ahsley.

Der Austausch geht in das 25. Jahr. Wir feiern Jubiläum.

Der Austausch gehört seit nunmehr 25 Jahren fest zum Schulprogramm der GHS. Alle zwei Jahre erhalten die Schülerinnen und Schüler der E-Phasen die Gelegenheit zu „GAPPEN“. Sie nehmen dann am German-American-Partnership-Program teil. Das Programm findet im Laufe der ersten beiden Halbjahre der Qualifikationsphase statt.

Der erste Teil beginnt zwei Wochen vor Herbstferien und führt die Austauschler zunächst nach Eau Claire, Wisconsin. Dort werden sie von den Familien ihrer AustauschpartnerInnen herzlich aufgenommen und besuchen zwei Wochen lang die Memorial High School. Sie nehmen am laufenden Unterricht teil. Dabei werden sie zu Experten im Deutschunterricht und lernen neue Schulfächer kennen: Philosophie, Psychologie u.v.m. Die Schultage werden immer wieder durch Exkursionen in die Umgebung ergänzt. Die SchülerInnen informieren sich über die Geschichte Eau Claires und Wisconsins, sie lernen das Leben an der Universität kennen und erleben die amerikanische Kultur hautnah, sei es im Museum oder beispielsweise beim homecoming day. Mit den Gasteltern und den übrigen Austauschlern werden oftmals viele weitere Ausflüge unternommen. Im Anschluss besuchen die deutschen Schülerinnen und Schüler eine amerikanische Großstadt, derzeit Minneapolis. Sie haben so die Gelegenheit, angeleitet aber auch auf eigene Faust, die USA für sich zu entdecken. Sei es beim Besuch historischer Stätten, Museen, Theater und auch mal beim Shoppen.

Der Gegenbesuch findet vor den Sommerferien in der Q2 statt. Die Austauschschülerinnen und -schüler besuchen Rüsselsheim und – erleben Deutschland. Auch sie besuchen nun für zwei Wochen die GHS und sehen deutschen Unterricht. Aber auch nicht nur das. Um sich ein umfassenderes Bild von Deutschland zu machen, werden auch hier viele Ausflüge angeboten. Von den Opelvillen über das Opelwerk bis hin zur Festung Rüsselsheim. Workshops in Museen, Besuch in Rüdesheim, Besuch in nahegelegenen Städten, wie zum Beispiel Frankfurt. Jetzt bietet sich den deutschen Austauschlern die Möglichkeit ihre Schule, ihre Stadt und ihr Land dem Austauschpartner bzw. der Austauschpartnerin vorzustellen.

Der Erfolg des Austausches hängt von jedem und jeder Einzelnen ab. Die Bereitschaft und die Fähigkeit drei Wochen in einem fremden Land und in einer – zunächst – fremden Familie zu leben ist unabdingbar. Dazu gehört auch die Bereitschaft sich zu öffnen für neue Erfahrungen und an diesen auch aktiv zu arbeiten durch Vorbereitung der Fahrt und Erarbeitung von Präsentationen über Deutschland, Nachbereitung der Austauscherfahrung und Aufbereitung der Erkenntnisse für die Präsentation in der Schule. Die Belohnungen dafür sind die gemachten Erfahrung, das Knüpfen von Freundschaften, die durchaus über den Austausch hinaus halten können, und auch ein Zertifikat für das Bewerbungsportfolio.

Tausch' dich aus!
 
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