Gustav-Heinemann-Schule

Selbstständige Schule

Oberstufengymnasium des Kreises Groß-Gerau

MINT

Olov

Anmeldung

Anmeldeunterlagen werden aktualisiert und stehen in Kürze wieder zur Verfügung.

Aufnahmebedingungen

In die Gustav-Heinemann-Schule kann aufgenommen werden, wer a) in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe versetzt wurde oder wer b)den Mittleren Abschluss in Form des qualifizierenden Realschul­abschlusses erreicht hat oder wer c) den Mittleren Abschluss (Realschulabschluss) mit einer Durchschnitts­note von besser als befriedigend (< 3,0) in den Fächern Deutsch, Mathematik, erster Fremdsprache und einer Naturwissenschaft einerseits sowie andererseits in den übrigen Fächern eben­falls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend (< 3,0) erreicht hat und von der Klassen­konferenz als geeignet für den Übergang beurteilt wurde.

Unterrichtsorganisation und Verweildauer

Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in die einjährige Einführungsphase und die zweijährige Qualifikations­phase. Der Besuch der gymnasialen Oberstufe dauert in der Regel 3 Jahre, höchstens 4 Jahre. Ein verkürzter Durchgang (Mindestdauer 2 Jahre) ist für geeignete SchülerInnen in Ausnahmefällen möglich.

Die Unterrichtsfächer der gymnasialen Oberstufe werden mit Ausnahme des Faches Sport in drei Aufgabenfeldern zusammengefasst.

Im sprachlich-künstlerischen Aufgabenfeld (AF I) werden an der GHS aktuell die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Latein, Russisch, Kunst, Musik und Darstellendes Spiel unterrichtet. Im gesellschafts­wissenschaftlichen Aufgabenfeld (AF II) gibt es die Fächer Politik & Wirtschaft, Geschichte, die Religions­lehren und Ethik. Im mathematisch-naturwissen­schaftlichen Aufgabenfeld (AF III) werden die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Informatik unterrichtet.

Einführungsphase

In der Einführungsphase erfolgt der Unterricht an der GHS weitgehend im Klassenverband.

In klassenübergreifenden Kursen werden ggf. die 2. und 3. Fremdsprache, Kunst/Musik/DS, Religion/Ethik und Sport unterrichtet.

Mathematik wird 5-stündig, Deutsch und Englisch 4-stündig unterrichtet ebenso neu begonnene Fremd­sprachen. Die musischen Fächer und die fortgeführte zweite Fremdsprache sind 3-stündig. Fächer des AF II, Sport und Informatik werden 2-stündig unterrichtet. Die drei Naturwissenschaften sind im ersten Halbjahr eben­falls 2-stündig. Für das zweite Halbjahr wird eine Naturwissenschaft abgewählt und der Unter­richt der beiden verbleibenden ist dann 3-stündig.

Die SchülerInnen erhalten an geeigneten Beispielen einen Einblick in die Arbeit der Qualifikationsphase und werden auf die Wahl der an der Schule angebotenen Leistungskurse vorbereitet. Diese Wahl erfolgt im zweiten Halbjahr der Einführungsphase.

Folgende Fächer werden an der GHS als Leistungs­fächer angeboten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Kunst, Musik, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Informatik.

Ein zu wählendes Leistungsfach muss eine fortgeführte Fremdsprache oder Mathematik oder eine Naturwissen­schaft sein. Das weitere Leistungsfach kann dann aus dem Angebot der Schule frei gewählt werden.

Über die Zulassung zur Qualifikationsphase entscheidet am Ende der Einführungsphase die Zulassungs­konferenz gemäß den Richtlinien der gymnasialen Oberstufen­verordnung.

Eine Schülerin/ein Schüler wird zur Qualifikationsphase zugelassen, wenn am Ende der Einführungsphase 

  1. alle verbindlichen Fächer mit mindestens 05 Punkten abgeschlossen wurden,
  2. in einem verbindlichen Fach weniger als 05 Punkte erreicht wurden und diese Minderleistung durch mindestens 10 Punkte in einem anderen oder mindestens jeweils 7 Punkte in zwei anderen verbindlichen Fächern ausgeglichen wurde.

Für die Fächer Deutsch, die verpflichtenden Fremd­sprachen und Mathematik kann der Aus­gleich nur durch ein anderes Fach oder zwei andere Fächer dieser Gruppe erfolgen. 

Eine Schülerin/ein Schüler wird nicht zugelassen, wenn er/sie

  1. in einem verbindlichen Fach 00 Punkte erreicht hat,
  2. in zwei der Fächer Deutsch, den verpflichtenden Fremdsprachen und Mathematik weniger als 05 Punkte erreicht hat,
  3. in drei und mehr verbindlichen Fächern weniger als 05 Punkte erreicht hat.

Die Zulassungskonferenz kann im begründeten Fall (nicht bei mangelndem Leistungsvermögen oder mangelndem Leistungswillen) eine Schülerin/einen Schüler zur Qualifikationsphase zulassen, wenn eine erfolgreiche Mitarbeit in der Qualifikationsphase erwartet werden kann. Dieser Zulassungsbeschluss bedarf der Zwei­drittelmehrheit.

Wer nicht zugelassen wird, muss die Einführungsphase wiederholen. Eine Wiederholung ist nicht möglich, wenn eine Schülerin/ein Schüler bereits das letzte Schuljahr der Mittelstufe wegen Nichtversetzung wiederholt hat. Eine freiwillige Wiederholung der Einführungsphase ist nur möglich, sofern die Schülerin/ der Schüler nicht bereits diese Jahrgangsstufe oder die vorhergehende wiederholt hat. Über die Zulassung zur Qualifikationsphase ist auf der Grundlage der Ergeb­nisse des Wiederholungsjahres erneut zu entscheiden.

Qualifikationsphase

Der Unterricht erfolgt in der Qualifikationsphase in Halbjahreskursen. Im ersten Jahr der Qualifika­tionsphase müssen die SchülerInnen in den Grund- und Leistungskursen Unterricht in Deutsch, der fortge­führten Fremdsprache, Kunst* oder Musik* oder Darstellendes Spiel*, Politik & Wirtschaft*, Geschichte, Religion oder Ethik, Mathematik, einer Naturwissen­schaft und Sport sowie in einer 2. Fremdsprache* oder einer 2. Natur­wissenschaft* oder Informatik* besuchen.

Die Leistungskurse werden mit fünf, die Grund­kurse in Deutsch und Mathematik mit vier Wochenstunden erteilt. Alle übrigen Grundkurse werden mit drei bzw. zwei Wochenstunden unterrichtet.

Die Beratung der SchülerInnen bezüglich ihrer indivi­duellen Schullaufbahn erfolgt durch die TutorInnen und durch den stv. Schulleiter. TutorIn ist die Lehrkraft eines der beiden Leistungskurse. Für diese Beratungs- und Betreuungsaufgabe ist an der GHS eine gesonderte sog. Tutorenstunde vorgesehen.

*) Diese Fächer können im zweiten Jahr der Q-Phase abgewählt werden, sofern sie nicht LK sind.

Abitur

a) Prüfungsfächer

IIm Abitur werden die SchülerInnen in fünf Fächern geprüft, in drei Fächern schriftlich, im 4. Fach mündlich. Im 5. Fach kann eine weitere mündliche Prüfung ersetzt werden durch eine Präsentation oder eine besondere Lern­leistung.

Die drei schriftlichen Prüfungsfächer müssen zwei der drei Aufgabenfelder (s.o.) abdecken. Die Prüfungsfächer müssen in der Einführungsphase belegt und der gesamten Qualifikations­phase in die Abiturwertung eingebracht worden sein. Fächer der schriftlichen Prüfung sind die beiden Leistungsfächer sowie ein gewähltes 3. Prüfungsfach.

Erstrecken sich die Fächer der schriftlichen Prüfung nicht auf alle Aufgabenfelder, muss eine der verbindlichen weiteren Prüfungen in einem Fach aus dem fehlenden Aufgabenfeld abgelegt werden.

Unter den Prüfungsfächern müssen sein: a) Deutsch, b) Mathematik c) eine Fremdsprache oder eine Natur­wissenschaft oder Informatik und d) Geschichte oder PoWi oder Religion/Ethik. Das fünfte Fach ist dann frei aus allen Fächern wählbar.

b) Gesamtqualifikation

Die Gesamtqualifikation ist das Gesamtergebnis aus den im Leistungskurs-, Grundkurs- und im Abiturbereich erreichten Punkten.

Im Leistungskursbereich werden die Ergebnisse zwei­fach gewertet. Höchstens erreichbar sind hier 240 Punkte (Minimum 80 Punkte).

Im Grundkursbereich werden die Ergebnisse von 24 Grundkursen in einfacher Wertung angerechnet. Diese Grundkurse wählen die SchülerInnen unter bestimmten Bedingungen aus den Kursen, die sie in den vier Halb­jahren einschließlich des Prüfungshalbjahres besucht haben. Erreichbar sind in diesem Bereich höchstens 360 Punkte (Mindestpunktzahl 120).

Für SchülerInnen, die ab 2021 das Abitur ablegen, gilt die Regelung, dass insgesamt nur sechs Kurse (davon maximal nur zwei Leistungskurse) negativ (= unter 05 Punkten) bewertet worden sein dürfen. Ansonsten erfolgt keine Zulassung zum Abitur.

Im Abiturbereich können in den fünf Prüfungs­fächern bei vierfacher Wertung insgesamt maximal 300 Punkte erreicht werden (mindestens 100). Maximal ein LK darf negativ sein und insgesamt maximal zwei Prüfungen.

Fachhochschulreife

Sie besteht aus einem schulischen und einem beruflichen Teil. Die schulischen Voraussetzungen erfüllt, wer die Qualifikationsphase mindestens bis zum Ende des zweiten Halbjahres besucht und erfolgreich abschließt. Einzubringen sind hier je zwei Kurse in Mathematik, Deutsch, einer fortgeführten Fremd­sprache, einer Naturwissenschaft, Geschichte oder Politik & Wirtschaft plus fünf weitere Kurse. In zwei der vier LKs und sieben der elf GKs müssen mind. 05 Punkte erreicht werden (insgesamt mind. 95 Punkte). Eine gesonderte Abschlussprüfung ist nicht zu erbringen.

Danach muss eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. eine einjährige Praktikantentätigkeit in einem anerkannten Ausbildungsberuf bzw. ein freiwilliges soziales Jahr absolviert werden. Beide Teile zusammen (schulischer und beruflicher bzw. sozialer Teil) führen zum Fachhochschulzeugnis. Der Wehrdienst kann angerechnet werden.

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