Gustav-Heinemann-Schule

Selbstständige Schule

Oberstufengymnasium des Kreises Groß-Gerau

MINT

Olov

EV3 Roboter
Roberta Kurs

Warum gibt es Roberta®?

In Deutschland mangelt es an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Dieser Mangel spiegelt sich laut Studien des Deutschen Verbandes der Ingenieure (VDI) und des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) in der Anzahl unbesetzter Stellen wieder: Sie stieg demnach von 47.000 unbesetzten Stellen im April 2007 auf 105.700 im März 2012 an (www.vdi.de). Mittelfristig drohen Wettbewerbsnachteile für die deutsche Industrie.

Innovationen stocken

In Deutschland geraten wichtige Innovationsprozesse ins Stocken. Eine wesentliche Ursache liegt laut Institut der Deutschen Wirtschaft darin, dass - im internationalen Vergleich - in Deutschland zu wenige Menschen an naturwissenschaftlich-technische und insbesondere ingenieurwissenschaftliche Studiengänge herangeführt werden. Noch viel weniger gelingt es, junge Frauen für Ingenieurberufe zu motivieren: nur knapp 21 Prozent beträgt ihr Anteil während des Studiums (Stand 2007).

Roberta® vermeidet Berührungsängste

Deshalb engagiert sich Fraunhofer IAIS für die Nachwuchsförderung in technischen Berufen – von Mädchen wie von Jungen. Roberta® hilft mit, die Begeisterung für Naturwissenschaft, Mathematik und Technik schon im frühen Schulalter zu wecken. Bereits ab 10 Jahren werden Schülerinnen und Schüler durch Roberta® in die faszinierende Welt der mobilen Roboter entführt - Berührungsängste kommen so gar nicht erst auf.

Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern«

Das Fraunhofer IAIS hat schon 2002 erkannt, dass mehr junge Menschen, vor allem junge Mädchen, für Technik und Naturwissenschaften begeistert werden müssen und hat die Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern« ins Leben gerufen. Deutschland als Exportweltmeister von Hochtechnologie ist auf gut ausgebildete Ingenieure, Software-Entwickler und Naturwissenschaftler angewiesen – und dies nicht nur unter Männern. Mit der Roberta-Initiative haben hat Frauenhofer IAIS seit Bestehen über 350.000 Schülerinnen und Schüler erreicht und über 1.000 Lehrkräfte zu zertifizierten Roberta-Teachern ausgebildet. Grundlage von Roberta bildet das Roberta-Konzept, das zusammen mit Partnern aus Wissenschaft, Politik und Schule im Rahmen einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt wurde. Kern dieses Konzepts sind gendergerechte hands-on Roboterkurse, die Mädchen und Jungen spielerisch die Lust auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) vermitteln. In Roberta-Kursen können Schülerinnen und Schüler im Team Roboter bauen und programmieren. Dafür wurden hauptsächlich das LEGO MINDSTORMS System und eine dafür vorhandene grafische und auf LabVIEW basierende Programmiersprache verwendet. Ist die Software installiert und das notwendige Know-how bei Lehrkräften vorhanden, können Schülerinnen und Schüler bereits ab der Grundschule und ohne Vorkenntnisse binnen weniger Minuten einen Roboter mit ersten Befehle programmieren. Innerhalb der Roberta-Initiative wurde in vielen Studien der Erfolg von Roberta-Kursen belegt – siehe: http://roberta-home.de/de/konzept/begleitforschung

Diese und weitere Informationen zu Roberta finden Sie im Roberta Portal.

Zum Seitenanfang