Gustav-Heinemann-Schule

Selbstständige Schule

Oberstufengymnasium des Kreises Groß-Gerau

MINT

Olov

Selbstverständnis und Ziele

Besonders im Fach Deutsch ist es Ziel, die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler so weiter zu entwickeln, dass sie in der Lage sind, schriftlich und mündlich klar zu gliedern und zu formulieren, Sachverhalte deutlich zu beschreiben, begründet und differenziert zu argumentieren, Texte methodengeleitet zu interpretieren und Zusammenhänge in freier Rede vorzustellen.

Daher ist es notwendig, aufbauend auf der bisherigen Arbeit der Sekundarstufe I eine gemeinsame Grundlage für die Arbeit in der Qualifikationsphase der Sekundarstufe II zu schaffen. Dabei haben in der Einführungsphase (E1 und E2) kompensatorische Aspekte eine erhebliche Bedeutung.

Deutsch wird in diesen beiden Halbjahren an der GHS vierstündig im Klassenverband unterrichtet. In E1 und E2 liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit darauf, die bisher erworbenen methodischen Kompetenzen und Arbeitstechniken (Lesetechniken, Markieren, Exzerpieren, Zitieren, Zusammenstellen der gewonnenen Informationen in einem klaren, verständlichen Zusammenhang) zu vertiefen. Auch wird vertiefend das Referieren geübt. Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Zusammenhang lernen, Texte, Diskussionen und Arbeitsergebnisse sinnvoll bezogen auf die Hörerinnen und Hörer zu präsentieren.

Da, wie oben erwähnt, die Kompensation in der Einführungsphase einen so hohen Stellenwert hat, bietet die GHS ihren Schülerinnen und Schülern in dieser grundlegenden Phase in den Hauptfächern (Deutsch, moderne Fremdsprachen und Mathematik) zusätzliche Kompensationskurse an. Im Schuljahr 2010/2011 bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern drei Deutsch-Kompensationskurse an.

Das Fach Deutsch ist wichtiges, nicht abwählbares Prüfungsfach im Landesabitur. Die GHS bietet regelmäßig Leistungskurse in Deutsch an. In der Qualifikationsphase (Q1 bis Q4) wird Deutsch im Grundkurs vierstündig und im Leistungskurs fünfstündig unterrichtet. In dieser Phase bearbeiten wir mit den Schülerinnen und Schülern die vom Landesabitur vorgesehenen Texte.

Dabei werden Textgliederung, Textanalyse, Texterörterung und Textinterpretation systematisch geübt. Die analytisch-kritische Auseinandersetzung mit Texten wird ergänzt durch Verfahren des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts, d. h. eigenes kreatives Schreiben und Gestalten wie das Paraphrasieren, Umschreiben, Fortschreiben, Rezensieren und gestaltendes Interpretieren von Texten. Gestaltungsformen in diesem Zusammenhang sind Brief, Tagebuch, innerer Monolog, Rollenbiografie, Plädoyer oder fiktive Gespräche zwischen literarischen Figuren.

Im Hinblick auf die Anforderungen der Prüfungen des Landesabiturs werden die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler so weiterentwickelt, dass sie sich differenziert ausdrücken und komplexe Sachverhalte verständlich darstellen können. Dazu gehören auch das Ordnen von Gedanken, das Schlussfolgern aus Annahmen und das Begründen von Feststellungen, ferner das Zusammenfassen von Gelesenem, das Erkennen des Wesentlichen der Gedankenführung bzw. des Handlungszusammenhangs, schließlich das begründete Bewerten von Beobachtungen, Thesen und Texten.

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