Neue Erasmus+-Partnerschaft mit Évreux für die kommende E-Phase

Im Rahmen des Erasmus+-Programms baut die Gustav-Heinemann-Schule eine neue Partnerschaft mit dem Lycée Léopold Sédar Senghor in der Rüsselsheimer Partnerstadt Évreux auf. Bei einem ersten Vorbereitungstreffen wurde von den zuständigen Lehrkräften ein abwechslungsreiches und interessantes Programm für die zukünftigen Austauschbegegnungen entwickelt.

Geplant ist der Besuch der französischen Schülerinnen und Schüler in Rüsselsheim im November 2026. Der Gegenbesuch in Évreux wird im April 2027 stattfinden. Neben der Arbeit an gemeinsamen Projekten sollen insbesondere interkulturelle Begegnungen und das Kennenlernen des Alltags im jeweiligen Gastland im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus sind verschiedene gemeinsame Aktivitäten und Exkursionen vorgesehen, darunter auch ein Ausflug nach Paris mit kulturellen und historischen Programmpunkten.

Wir hoffen auf zahlreiche Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern der zukünftigen E-Phase und freuen uns darauf, diese neue Partnerschaft gemeinsam zu gestalten.

2. Preis beim Schulwettbewerb „Klima im Fokus – Klimafitte Schulen 2026“

Die Schülerinnen und Schüler Safaa Errayass, Tobias Gauer, Vincent Rösner, Elli Papadopoulou, Eleni Papa und Ibrahim Altayyar wurden beim Schulwettbewerb „Klima im Fokus – Klimafitte Schulen 2026“ des Kreises Groß-Gerau mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten beschäftigten sich mit biologisch abbaubaren Polymerfolien sowie der nachhaltigen Herstellung von Papier aus Pflanzencellulose. Betreut wurden die Projekte von Herrn Berck und Herrn Sezgin. Die Preisverleihung fand am 11. Juni 2026 in der Kreisverwaltung Groß-Gerau statt. Für den Wettbewerb wurden zwei Forschungsprojekte zum Thema nachhaltige Materialien zusammengeführt:

Biologisch abbaubare Polymerfolien
Angesichts der weltweiten Umweltbelastung durch langlebige Kunststoffabfälle entwickelten die Schülerinnen und Schüler biologisch abbaubare Folien aus Stärke, Chitosan und der Mikroalge Chlorella. Untersucht wurden insbesondere die Wasseraufnahme, das Quellverhalten und die Wasserdurchlässigkeit der Materialien. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Eigenschaften der Folien gezielt durch die Materialzusammensetzung beeinflussen lassen und damit nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen möglich sind.

Papier aus Pflanzencellulose
Da die Papierherstellung einen hohen Bedarf an Holz und anderen Ressourcen mit sich bringt, untersuchten die Schülerinnen und Schüler Flachs als nachwachsenden Rohstoff für die Papierproduktion. Sie erprobten verschiedene Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung von Cellulose und stellten daraus Papier her. Das Projekt zeigt, wie pflanzliche Rohstoffe und Reststoffe zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenden Papierherstellung beitragen können.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem hervorragenden Erfolg und ihrem Engagement für nachhaltige Forschung und Klimaschutz.