Gustav-Heinemann-Schule

Selbstständige Schule

Oberstufengymnasium des Kreises Groß-Gerau

MINT

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Projekte

Musiktheater auf dem Gutenbergplatz in Mainz

Die Gruppe „Les Grooms“ („Die Pagen“), altehrwürdige Stars der französischen Fanfarenszene, die getarnt als normales Brassorchester mit Sopran-, Alt-, Tenor-, Baritonsaxophon, Trompeten und Posaunen durch die Straßen rund um das Staatstheater Mainz zog, begeisterte am 14. September 2018 einen Musik-Kurs und zwei Darstellendes Spiel-Kurse der Gustav-Heinemann-Schule auf dem Gutenbergplatz. Ein Gesamtkunstwerk aus Musik gepaart mit schauspielerischen Improvisationen und Performance-Elementen entstand vor den Augen der SchülerInnen nicht zuletzt dadurch, dass sowohl das umstehende Publikum als auch eine Gruppe von vorbereiteten KünstlerInnen mit Behinderung in das Straßenspiel mit einbezogen wurden und zum Mitmachen aufgefordert waren. Schnell wurde klar, der Bühnenraum ist immer überall da, wo Menschen plötzlich zu (Schau)SpielerInnen werden und Präsenz zeigen: 
Die Musiker, gefolgt vom Publikum, marschierten zu passenden Märschen und schienen spontan ein Wiegenlied anzustimmen, als ihnen junge Frauen mit Kinderwagen begegneten. Hinter dem Gutenberg-Denkmal hatte sich eine Saxophonistin versteckt, die das berühmte „Te Deum“ von Marc Antoine Charpentier spielte. Die „Pagen“ gesellten sich zu ihr und begleiteten sie. 
Manchen anderen Passanten spielten und liefen die Musiker hinterher. Zum Abschluss der Aufführung stand vor einer Apotheke die als Apothekerin verkleidete Opernsängerin der Gruppe und schmetterte die bekannte Carmen-Arie "Habanera". Eine blinde Frau stieg mit ein und sang die Arie auf deutsch. 


Das Alltägliche brechen und Kunst in den öffentlichen Raum bringen – ein solches Arrangement zu sehen - war ein Riesenspaß für die SchülerInnen, denen schnell klar wurde, dass wirklich in jedem ein(e) Künstler(in) stecken kann. 



Musikkurs Emu1, E. Krings und K. Grossardt


Vom Studium zum Tontechniker

Das Abbey Road Institute ist ein Musikinstitut, das europaweit Studios besitzt. In London haben bereits die Beatles aufgenommen. Der Standort in Frankfurt existiert seit 2015. Dorthin fand die Exkursion der beiden Musik-Leistungskurse am 22. August 2017 statt.

Freundlich empfangen, bekamen wir einen Eindruck vom Studium, das auch mit mittlerer Reife absolviert werden kann. Zunächst wurde uns anhand einer Präsentation von Walter G. Hauschild das Abbey Road Institute vorgestellt. Deutlich wurde dabei, dass die Studenten dort mit Leidenschaft Musik machen. Ausgestattet mit Computern und diversen Musikbearbeitungsprogrammen hat jeder Student einen eigenen Arbeitsplatz im Klassenzimmer.
Im Anschluss daran wurden wir durchs Haus geführt. Uns wurde die Studiotechnik und die Raumarchitektur erläutert und darauf hingewiesen, wie wichtig diese für die Aufnahmequalität ist. Danach bekamen wir die Möglichkeit mit dem Institutsleiter Ulrich Schiller zu reden und Fragen stellen zu können. Er zeigte uns den Prozess von der Tonaufnahme zum verkaufsreifen Song. Deutlich wurde dabei, was hinter einem Künstler steckt.

Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses der Q3


Besuch eines Workshops zur Einführung in die Oper "Wozzeck"


Ein Grundkurs unter der Leitung von Frau Grossardt und der Leistungskurs unter der Leitung von Herrn Kirsch haben sich am Montag, den 04. Juli 2016 vor der Oper in Frankfurt zusammengefunden, um mehr über das Opernhaus und speziell über die Oper "Wozzeck" zu erfahren.

Während des Workshops näherten wir uns dem Inhalt schauspielerisch, indem wir uns eine Rolle, die in der Oper vorkommt, aussuchen konnten. Als Erstes versuchten wir einen passenden Gang und eine passende Körperhaltung für die Figur zu finden. Als wir dies erledigt hatten, wurden wir in Paaren oder Dreiergruppen einzelnen Szenen aus der Oper zugeordnet, und sollten diese proben, um sie anschließend den anderen vorzuführen.

Der Workshop war sehr interessant und spannend gestaltet. Wir haben einen guten Überblick über die Oper bekommen und waren auf diese Weise auf den Besuch der Oper vorbereitet. Auch die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses hat sehr viel Spaß gemacht.

Die Szenen, die wir im Einzelnen sehr detailliert durchgeführt und besprochen haben, waren in der aktuellen Inszenierung der Oper Frankfurt abstrakter dargestellt worden. Durch den vorherigen Workshop hatten wir aber genügend Vorwissen erlangt, um dem Spiel der Darsteller und des Orchesters folgen zu können und deren enorme Leistungen besser einschätzen zu können.

Josephine Wandt, Sina Grund, Feliks Gregory Kuntze und Quang Phuc Nguyen Ton (Grundkurs)

Musik-Kurs beim Opernbesuch
Laufübungen des Musikkurses
Gruppenübungen
Gesangsübungen
Szene mit Dolch

 

Schallschattenspieler

Unser LK Musik, unter Leitung von Herrn Kirsch, ist seit November mit intensiven Proben beschäftigt. Der Grund dafür: Die zehn Schülerinnen und Schüler nehmen am hessen- und thüringenweiten Schulwettbewerb „Response“ teil, der alle zwei Jahre stattfindet. Dabei begegnen sie zeitgenössischer Musik und antworten darauf mit eigenen Improvisationen und Kompositionen.

Für das diesjährige Motto „Was sehe ich, wenn ich höre? – Was höre ich, wenn ich sehe?“ haben sie das Projekt Schallschattenspieler entwickelt.
Was steckt dahinter?
In einem Schattenkabinett legt eine Schülerin Schallplatten auf, die dann jedoch von den Schülerinnen und Schülern live gespielt werden. Sie bedienen sich verschiedener Genres (Klassik, Jazz, Filmmusik und Rock), die sie teils verfremdet und mit verschiedenen Hintergrundgeräuschen synchron zu den Bewegungen des Schattenkabinetts ausführen.

 

Links zu Presse-Artikeln

Schülerin am Schallplattenspieler
Schüler mit Gitarre
Schulband der GHS
Schüler am Keyboard, Schülerin am Akkordeon
Schülerin am Akkordeon und andere Schülerin am Klavier

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